Pflichtlektüre für die Uni - Juhu oder Oje?

Hallo ihr Lieben, 

der Grund warum es in den letzten Monaten etwas ruhiger auf meinem Blog geworden ist, hat drei Buchstaben und kann manchmal ganz schön anstrengend sein: die Uni. In diesem Semester ist mein Stundenplan etwas voller als in dem Jahr davor und das heißt neben weniger Zeit zum Bloggen auch weniger Zeit zum Lesen. Aber darum soll es in diesem Post gar nicht gehen, sondern viel mehr um eine Verbindung dieser beiden Dinge (Uni und Lesen), nämlich PFLICHTLEKTÜRE


In der Schule habe ich vor Freude innerlich immer gejubelt, wenn die Deutschlehrerin erklärt hat, dass wir mal wieder ein Buch lesen werden und bis auf ein paar Ausnahmen haben mir die durchgenommenen Werke auch immer gefallen. Einige sogar über alle Maßen! 

In der Uni ist die Liste mit den Pflichtlektüren hingegen schon ein gutes Stück länger und nicht jeder Titel spricht mich sofort an. In diesem Semester gibt es beispielsweise einige Dramen die wir lesen, wie Minna von Barnhelm oder König Ottokars Glück und Ende. Puh. Ich bin einfach kein Fan von Dramen und bis jetzt konnte mich eigentlich nur Der Besuch der alten Dame wirklich überzeugen. Mir gefällt einfach der Aufbau nicht so sehr, wie bei Lyrik und Prosa und deshalb ist meine Vorfreude auf diese Werke etwas gedämpft. 

Auf der anderen Seite stehen auf meiner Leseliste auch einige Titel, die mich sehr neugierig machen und auf die ich mich freue. Also würde ich mich durchaus als Pflichtlektüren-Fan bezeichnen. Aber wie ist das bei euch? Freut ihr euch über Pflichtlektüre und welche Bücher aus der Schule/Uni konnten euch überzeugen?

[Lesemonat] Oktober 2017

Hallo ihr Lieben,

die ersten Novembertage sind zwar schon vorüber aber trotzdem möchte ich auf meinen monatlichen Leserückblick nicht verzichten. Mir macht es irgendwie unglaublich viel Spaß noch einmal einen kurzen Blick auf die gelesenen Bücher zu werfen und nicht nur zu sehen wie viel man gelesen hat, sondern vor allem auch was man gelesen. :) 

1. Sag nicht, wir hätten gar nichts -Madeleine Thien (653 Seiten)
2. Fairy Tail Vol. 10 - Hiro Mashima (208 Seiten)
3. Außer sich - Sasha Marianna Salzmann (365 Seiten)
4. Das Wunder der wilden Insel - Peter Brown (285 Seiten)
5. Die helle Stunde: Ein Buch vom Leben und Sterben - Nina Riggs (352 Seiten)
6. Cinder - Marissa Meyer (400 Seiten) 
7. Ohne Wenn und Abfall - Milena Glimbovski (304 Seiten)
8. Das Café am Rande der Welt - John P. Strelecky (128 Seiten) 
{ 5-Sterne-Bücher sind markiert }


Rereads? - 1 Buch
Cinder

Englische Bücher? - 2 Bücher
Fairy Tail | Cinder

Klassiker? - 0 Bücher


Mein Highlight in diesem Monat war zum einen "Cinder", dass zu meinen Lieblingsbüchern zählt, aber ich hier ausklammere, da es ein Reread ist. Besonders bewegt hat mich aber auch "Die helle Stunde: Ein Buch vom Leben und Sterben" von Nina Riggs. Eine wunderschön und unglaublich trauriges Buch. 



Gelesene Bücher: 8 Bücher
Gelesene Seiten: 2695 Seiten
Durchschnittliche Seiten pro Tag: 87 Seiten 

Gerne könnt ihr eure Lesestatistiken/Lesemonate unten in den Kommentaren verlinken. :)

[Rezension] Die helle Stunde - Nina Riggs


"Sterben ist nicht das Ende der Welt", hat ihre Mutter einmal gesagt. Doch erst jetzt beginnt Nina Riggs den Satz zu verstehen: Mit 38 Jahren hat sie unheilbar Krebs, die Ärzte geben ihr noch 18 bis 36 Monate. Wie lebt man ein Leben, dessen Ende feststeht, das aber dennoch gelebt werden will? Wie macht man Pläne für den Urlaub, wie spricht man mit den Kindern, und wie ist man weiterhin eine liebende Partnerin? Nina Riggs hat ein Buch geschrieben über ihre letzten Monate, das keine Krankengeschichte ist und keine heldenhafte Kampfansage an den Krebs. Es ist ein Buch über den Zweifel und die Angst, aber auch über die unendliche Schönheit des Augenblicks und den beharrlichen Blick nach vorn. Es ist ein Buch darüber, wie sehr das Leben leuchtet, auch in seinen dunkelsten Momenten.
{ Quelle: btb Verlag }
 Mit 38 Jahren bekommt Nina die Diagnose Brustkrebs. Plötzlich betrachtet sie ihr Leben aus einem anderen Blickwinkel und muss nicht nur lernen mit ihrer Krankheit zu leben, sondern auch sich von ihrem geliebten Mann und ihren beiden Söhnen zu verabschieden. "Ein Buch darüber, wie sehr das Leben leuchtet, auch in seinen dunkelsten Momenten."

Mir fällt es gerade sehr schwer, meine Rezension zu beginnen, da ich meine Gefühle was dieses Buch betrifft immer noch nicht in die richtige Reihenfolge gebracht habe und wahrscheinlich auch nie werde bringen können. Denn wenn du Nina Riggs Buch öffnest, dann ist es als würdest du einen Mantel anziehen, der dir die Welt aus einer anderen Perspektive zeigt. So schreibt die Autorin über ein Leben, das nicht ewig währt, aber dafür von unendlicher Schönheit ist.

Nina Riggs ist eine beeindruckende Frau. Sie kämpft nicht nur mit dem Krebs, sondern ist gleichzeitig auch noch eine wundervolle Ehefrau und Mutter. Ich bewundere sie für ihren Mut, die Ehrlichkeit und auch ihre Positivität. Ich glaube, dass sie für Krebserkrankte ein wunderbares Vorbild sein kann, auch die Krankentage gut zu verbringen und das Schöne im Leben zu sehen. In ihrem Buch zeigt sie eine sehr private Seite an sich und lässt den Lesern an ihren Gedanken teilhaben. Ihr Schreibstil ist von einer überraschenden Leichtigkeit, auch wenn sie schwierige Themen anspricht.

Das Buch hat mich auf besondere und einzigartige Weise berührt und sehr nachdenklich gestimmt. Es ist ein memorarisches Werk, das vor Hoffnung strahlt und dem Leser auf wundervolle Art die Augen öffnet, um das Leben als ein Kunstwerk zu sehen. Ich habe mir einige Stellen in dem Buch markiert und werde es bestimmt auch in Zukunft noch das ein oder andere Mal durchblättern und noch einmal lesen.

Nina Riggs hinterlässt ihre Memorien in einer wundervollen Art und Weise, die mich zutiefst berührten. Sie ist eine beeindruckende, mutige Frau, deren hoffnungsvolles Werk ich nur weiterempfehlen kann! 
5/5 Sterne

Mein herzlichster Dank für das Rezensionsexemplar geht an den btb Verlag!

[Rezension] Das Wunder der wilden Insel - Peter Brown


Als das Robotermädchen Roz erstmals die Augen öffnet, findet sie sich auf einer wilden, einsamen Insel wieder. Wie sie dorthin gekommen ist und warum, weiß sie nicht. Das Wetter und ein wilder Bär setzen ihr übel zu, und Roz begreift, dass sie sich ihrer Umgebung anpassen muss, wenn sie überleben will. Also beobachtet sie, erlernt die Sprache der Tiere und entdeckt, dass Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sie weiterbringen. Viele würden das Blechmonster zwar am liebsten verjagen, aber Roz gibt nicht auf. Sie zieht ein Gänseküken auf, und endlich fassen die Tiere Vertrauen. Als Roz dann in großer Gefahr schwebt, stehen sie ihr als Freunde bei.
{ Quelle: cbt Verlag }
 
Nach einem Schiffsunglück wacht Roboter Roz in einer Kiste auf einer Insel gestrandet auf. Die Tiere auf der Insel fürchten sich vor dem seltsamen Monster, das so anders zu sein scheint als sie. Doch Roz lässt sich von der anfänglichen Feindlichkeit nicht vertreiben, sondern versucht ihnen mit Güte und Hilfsbereitschaft entgegenzutreten. Sie lernt ihre Sprache, zieht ein Gänseküken auf, baut ein kleines Häuschen und versucht Freundschaften zu schließen.

Ich habe schon lange Zeit kein Kinderbuch mehr gelesen und ich bin sehr froh das ich es nun endlich einmal wieder getan habe. Mit einfachen, aber dennoch sehr wirkungsvollen Worten erzählt der Autor Peter Brown von dem Roboter Roz der zwar kein Mensch ist aber sehr menschlich denkt und fühlt. Sie wird anfangs von den Inseltieren gemieden und als "Monster" beschimpft, doch das gute Wesen des Roboters lässt sich dadurch nicht beirren. Trotz der Feindsehlichkeit bietet sie den Tieren ohne zu Zögern ihre Hilfe an und behandelt sie wie Freunde.

Nicht nur junge Leser können aus diesem Buch sehr viel mitnehmen. Es enthält so viele mutmachende Botschaften, so dass ich mir wünschte ich hätte dieses Buch schon viel früher gelesen. Es zeigt einfach wie wichtig Freundlichkeit und Güte sind und das man immer mehr ist, als andere Leute über dich sagen. Ich denke Roboter Roz könnte ein großes Vorbild für viele Leser sein. Ich habe sie bereits ins Herz geschlossen und werde nun in Zukunft hoffentlich oft daran denken, das man immer entscheiden kann wer man sein möchte.

Geschmückt ist das Buch nicht nur mit einem zauberhaften Cover, sondern auch mit Illustrationen in dem Buch. Sie sind in schwarz-weiß gehalten und unterstreichen das Leseerlebnis noch einmal zusätzlich. Der Stil ist schlicht und doch anziehend. Mir haben sie sehr gut gefallen! Rundum kann ich nur positiv über das Buch sprechen, da mich Peter Brown's Geschichte inspiriert und begeistert hat. Manche Bücher schaffen es einfach, dass ihr Buch ein angenehmenes Gefühl hinterlässt und das hat der Autor mit seinem Werk auf jeden Fall geschafft. Roz Geschichte ist wundervoll und berührend.

"Das Wunder der wilden Insel" ist ein wundervolles Buch, dessen zauberhafte Atmosphäre mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Die Geschichte, die von Freundschaft, Akzeptanz und Hilfsbereitschaft erzählt, hat mich bewegt und fasziniert. Ich lege das Buch wirklich jedem, jung und alt, ans Herz! 
5/5 Sterne

Mein herzlichster Dank für das Rezensionsexemplar geht an den cbt Verlag!  

[Lesemonat] September

Hallo! 

Leicht verspätet kommt von mir jetzt auch noch der Lesemonat zum September. Ich bin mit meiner Lesestatistik, hinsichtlich des anstrengenden Monats der hinter mir liegt, sehr zufrieden. Hoffentlich geht es auch im Oktober so weiter. :) 

1. Der Junge auf dem Berg - John Boyne (320 Seiten) 
2. Der Steppenwolf - Hermann Hesse (278 Seiten) 
3. Fairy Tail Vol. 09 - Hiro Mashima (208 Seiten) 
4. Queens of Geek - Jen Wilde (288 Seiten)
5. Michael Köhlmeiers Sagen des klassischen Altertums - Michael Köhlmeier (192 Seiten)
6. The merry adventures of Robin Hood - Howard Pyle (400 Seiten) 
7. Er ist wieder da - Timur Vermes (400 Seiten) 
8. Finding audrey - Sophie Kinsella (286 Seiten)
9. Code name Verity - Elizabeth Wein (339 Seiten)
10. Landline - Rainbow Rowell (310 Seiten)
11. Sakrileg - Dan Brown (605 Seiten)
{ 5-Sterne-Bücher sind markiert }

Englische Bücher? - 5 Bücher
Fairy Tail Vol. 09 | Queens of Geek | The merry adventures of Robin Hood | Finding audrey | Code name Verity

Klassiker? - 2 Bücher
Der Steppenwolf | The merry adventures of Robin Hood

Re-Reads? - 1 Buch
Finding audrey
 

 Mein absolutes Highlight war in diesem Monat wohl "Queens of Geek", das trotz ein paar Schwächen glänzen konnte und dessen niedliche Geschichte sich einen Weg in mein Herz gebahnt hat. 

Gelesene Bücher: 11 Bücher
Seitenanzahl: 3626 Seiten
Seiten pro Tag: 120 Seiten

Kennt ihr mein Highlight "Queens of Geek" und wie war euer Lesemonat?