Todesfrist - Andreas Gruber

Ein Serienmörder treibt sein Unwesen – und ein altes Kinderbuch dient ihm als grausame Inspiration.
»Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie.« Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. Verzweifelt sucht die Münchner Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster: Ein altes Kinderbuch dient dem Täter als grausame Inspiration – und das birgt noch viele Ideen ...








Ein Thriller von Andreas Gruber und verlegt von GOLDMANN. Ein Taschenbuch mit 416 Seiten.


Meinung:
Eine Frau wird im Keller einbetoniert, nur ihr Gesicht lässt der Mörder frei, damit sie am Leben bleibt. Er gibt ihr jeden 2 Tag zu essen und zu trinken, und er weiß genau das sie verwzweifeln wird, in ihrem Gefängnis, aus dem sie nie wieder entkommt...
Doch das ist nicht die einzige Leiche, im einer Münchner Kirche findet man eine Leiche, die Mutter der jungen Kommisarin Sabine. Ihr ist sofort klar, sie muss den Mörder finden. Doch ihre Mutter starb an keinem gewöhnlichen Mord, sie wurde mit 2 Liter Tinte ertränkt.Sabines Mutter hätte sogar eine Change gehabt, den der Mörder stellt einer weiteren Person anonym eine Bedienung: "Falls sie innerhalb von 24 Stunden herausgefunden haben warum ich diese Frau entführt habe bleibt sie am leben - wenn nicht stirb sie!". Dazu schickte er Geschenke, die Tipps seinen sollen, seine Rätsel zu lösen.
Doch bei diesen 2 Morden wird es nicht bleiben und die Polizei arbeitet auf Hochturen um weitere Opfer zu vermeiden. 
Schon im Prolog startet der Autor gleich durch und reißt uns in die Geschichte hinein! Man erlebt die Krankenschwester die vom Mörder überfallen wird und dann einbetoniert wird. Man spürt ihre Angst und zittert mit ihr.
Die Geschichte ist in mehrern verschiedenen Ich-Weisen geschrieben, von Sabine, Helena, Rose usw. 
Das ermöglicht dem Leser die Gefühle und Gedanken der jeweiligen Personen zu kennen. Was mir total gut gefallen hat, war auch das der Autor besonders die Angst der Charaktere sehr gut zum Ausdruck gebracht hat und sehr unterschiedlich waren und auch Fehler gemacht haben.  Die Charaktere mochte ich eigentlich alle, bis auf Sabine, die doch eine sehr große Rolle in diesem Buch spielt. Mein absoluter Lieblingscharakter war Sneijder, ein Profiler. Er ist so ein typischer Mann den man hassen sollte, weil er arrogant und überheblich ist, aber gerade das hat mir an ihm so gefallen. Ich war von Anfang bis zum Ende einfach nur mitgerissen und konnte den Thriller nicht mehr aus den Händen legen.

 Der beste Thriller den ich dieses Jahr gelesen habe! 


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