(Rezi) Amys Geheimnis - Deborah O'Brien

Titel: Amys Geheimnis
Autor: Deborah O'Brien
Verlag: List Taschenbuch
Seiten: 384
Format: Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Preis: 9,99€

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Inhalt:
Ein Ausflug führt die kürzlich verwitwete Angie in das verschlafene ehemalige Goldgräberdorf Millbrooke. Sie verliebt sich in den Ort und zieht in das alte Pfarrhaus, in dem sie eine Truhe mit Erinnerungen findet: Vor langer Zeit nahm in diesem Haus das Schicksal eines jungen Mädchens seinen Lauf, dem Angie sich nun nicht mehr entziehen kann… Als die 17-jährige Amy 1872 nach Millbrooke kam, erwarteten auch sie leer gefegte Straßen – und harte Arbeit. Bis sie den Laden des schönen Charles entdeckte, eine wahre Schatzkammer an exotischen Stoffen und Gerüchen, die Amy mindestens genauso verzauberte wie Charles selbst.




Meine Meinung: 
Amy verliebt sich in den Warenhausbesitzer Mr.Chen, einen warmherzigen, edlen Chinesen. Ihr Vater, ein Geistlicher ist das gar nicht recht und er beschimpft Charles Chen als Teufel und verbittet Amy den Umgang mit ihm. Dieser bricht es das Herz, doch das junge Mädchen will ihre große Liebe nicht aufgeben und sucht nach einer Lösung...

Etwa ein Jahrhunder später zieht Angie in das renovierungsbedürftige Pfarrhaus in Millbrooks ein, indem früher Amy gewohnt hat. So erfährt die verwitwete Künstlerin eine Menge über das junge Mädchen das vor hundert Jahren hier gelebt hat und sie will immer mehr über sie herausfinden.
Das Cover des Romans finde ich wirklich wunderschön und mit den rosa Blüten sieht es sehr idylisch aus. Die Vögel haben zwar keinen rechten Bezug zum Inhalt des Buches aber das macht nichts, da es sich einfach sehr gut ergänzt.

Deborah O'Brien schreibt abwechselnd in der Zeit von 1872 und im 21.Jahrhundert. Das einzige das hier gleich bleibt ist der angenehme Schreibstil mit dem die Autorin über Amys und Angies Leben erzählt. Ich muss aber zugeben das ich Amy's Kapiteln immer etwas lieber mochte und ihre wundervolle Liebesgeschichte mit Interesse verfolgt habe.

Die Charakter würden auch sehr gut ausgearbeitet und Amy und Angie sind sich sehr ähnlich in vielen Dingen, und das gefällt mir sehr gut. Amy's großen Starrsinn, wie Charles oft meinte, habe ich nicht wirklich bemerkt, eher habe ich die junge Dame als zurückhaltend und mit höflicher Schüchternheit empfunden. Trotzdem mochte ich ihre Gedankenansicht und mit ihre Vorliebe für Romantik konnte ich sie mir sehr gut vorstellen. Ebenso Angie, die sehr wissbegierig ist und ich finde es toll das sie, so viel über Amy Duncan herausgefunden hat. Schrecklich fand ich nur den Vater, obwohl auch seine Ansichten klar waren und er seine Standpunkte vertreten hat.
Am Schluss ist die Autorin nicht müde geworden und hat ein perfektes Ende geschrieben und ich war sie gerührt das ich weinen musste!

Fazit: Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die ich besonders denjenigen empfehlen kann die, die wahre Liebe, in Büchern finden und von einer fantastischen Autorin ins Goldgräberstädchen Millbrooke entführt werden wollen.

5/5 Sterne

Vielen Dank an vorablesen.de und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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