(Rezi) Axolotl Roadkill - Helene Hegemann





Preis: 8,99€ [A, Buch]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl:204
Altersempfehlung: ab 16
Meine Wertung:1 Stern
Verlag:Ullstein Taschenbuch
ISBN-10:3548283233 








Inhalt:
''Ich bin sechszehn Jahre alt und momentan zu nichts anderes mehr in der Lage, als mich trotzdem meiner kolossaler Erschöpfung in Zusammenhängen etablieren zu wollen, die nichts mit der Gesellschaft zu tun haben, in der ich zur Schule gehe und deppresiv bin. Es geht um meine Wahnvorstellungen.''

Meine Meinung:
Das Cover von dem Roman gefällt mir eigentlich schon aber noch besser finde ich die Rückseite weil die Inhaltsangabe in großen, grellen pinken Buchstaben geschrieben ist und meiner Meinung nach toll aussieht.

Meine allererste Printausgabe die ich abbreche. Warum? Weil ich bei diesem Buch leider absolut nicht durchblicke, mehrere Situationen reihen sich hintereinander auf die nichts miteinandern zu tun habe und ich frage mich ob das jetzt ein Tagebuch, Gegenwart oder sonst etwas ist. Teilweise kommen auch emails in dem Buch vor. Außerdem ergibt für mich vieles einfach keinen Sinn.

Mifti, die Protagonistin ist mir leider auch sehr unsympatisch. Ihre Art ist irgendwie abwertend und launisch. Auch die anderen Charaktere, die nur am Rande vorkommen gefallen mir nicht und leider wird auch nicht besonders auf sie eingegangen.

Wobei ich aber ein großes Lob an dieses Buch aussprechen muss was den Wortschatz angeht. Unheimlich viele Fremdwörter und tolle Synonyme wurden verwendet. Mehrere Sätze wanderten in meine 'Zitate-Sammlung' da sie mich beeindruckt haben. Aber leider ist das, das einzige was mir an diesem Buch gefallen hat und deshalb hab ich es nach knapp der Hälfte abgebrochen und werde es vielleicht später einmal wieder versuchen.

Fazit: Im Internet habe ich die unterschiedlichsten Bewertungen zu diesem Buch gefunden und ich denke es ist eines der Bücher die du entweder magst oder nicht magst. Ich mag es nicht weil mir einfach der rote Faden fehlt und somit mich auch nichts an das Buch fesselt.

1/5 Sterne 

Kommentare:

  1. Ich habe von dem Buch nur die Leseprobe gelesen und habe nach dem Lesen beschlossen, dass ich dieses Buch definitiv nicht lesen werde. Denn schon allein bei der Leseprobe hätte ich mir die Haare raufen können. Ich muss dir aber Recht geben: Das Cover finde ich eigentlich auch gar nicht so schlecht ;)

    LG
    Haveny

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    1. Ich kann es dir auch wirklich nicht weiterempfehlen.
      Das beste daran ist wirklich das Cover (;
      Lg. Jasi

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  2. Ich frage mich bis heute, warum das Buch so gehypt wurde. Einerseits wurde Hegemann als Rebellin verehrt, als Frau, die das Lebensgefühl auf den Punkt bringt (was man schon von vielen behauptet hat), andererseits kommt sie aus einer Szene, die viele Freiheiten hat bzw. Intellektuellen. Ich habe ein Interview gelesen, als das zweite Buch erschien - es war sprachlich immer noch gut, es war auch stilistisch eine Weiterentwicklung, aber... nicht mehr so besonders.

    Übrigens kam mir beim Lesen der Rezi "The Juliette Society" in den Sinn. Ebenfalls ein hochgelobtes Buch, das ich nach dem Reinlesen weggelegt habe. Sprachlich war es gut, stimmig und dicht geschrieben. Aber die Story war mir zu klischeehaft und konnte mich nicht fesseln. Es braucht leider mehr als gute Sprache.

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