(Rezi) Inventurdifferenz - Britta Mühlbauer

Titel: Inventurdifferenz
Autor: Britta Mühlbauer
Verlag: Deuticke Verlag
Seiten: 384
Format: Gebundene Ausgabe
Sprache: Deutsch
Preis: 19,90

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Inhalt:
Marlies Wolf, wehrhafte Mitarbeiterin einer Security-Firma in Wien, möchte unbedingt im Personenschutz arbeiten, doch zunächst muss sie in einem Baumarkt nach Ladendieben jagen. Allein mit sich und ihrer Wut auf die Welt trifft sie zufällig ihre frühere Freundin Valerie wieder, um die sie und Alex, eine weitere Figur aus ihrer Kindheit, sich nun bemühen. Durch Alex wird Valerie in die Machenschaften von Mädchenhändlern verwickelt und fällt nach einer brutalen Attacke, bei der sie als Zeugin beseitigt werden soll, ins Koma. Außer sich vor Hass greift Marlies zur Selbstjustiz.

Meine Meinung:
Das Cover von 'Inventurdifferenzen' gefällt mir sehr gut und es sieht in natura auch etwas anders aus als auf dem Bild. Die eher orangefarbene Schrift ist in einem dunkleren rot, der Hintergrund ist etwas schärfer und die Nägel wirken etwas dreidimensional. Passt zum Inhalt und sieht gut aus.

Für mich ist dieses Buch total schwer einzuschätzen weil es mich am Anfang absolut nicht angesprochen hat und mir einfach Spannung gefehlt hat. Je weiter man allerdings kommt desto gefesselte wurde ich davon und am Ende konnte ich mich kaum noch davon trennen.
Leider war mir die Protagonistin nicht sehr sympatisch und somit wurden die Nebenfiguren immer wichtiger für mich. Die einzige die man näher beschreibt ist auch meine Lieblingscharakterin, Valerie. Sie ist Marlies ehemalige beste Freundin. Von der misteriösen Hanna erfährt man zunächst weniger aber das ändert sich dann im Laufe des Buches.

Die grundlegende Frage in dem Buch war: Wieso sucht Marlies Hanna? Dabei wechselt die Autorin immer zwischen der Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Zuerst verwirrte mich das ein wenig aber man gewöhnt sich dann daran, wahrscheinlich ist das auch ein Grund wieso man am Anfang nicht in die Geschichte findet.Ein ebenso wichtiges Thema: Frauendiskriminierung. Teilweise teilte ich die Meinungen, die man im Buch enthüllte, teilweise nicht.
Britta Mühlbauer, schreibt an und für sich sehr gut obwohl ihr Stil sehr gewöhnungsbedürftig ist, man muss sich damit vertraut machen. Für Kurzgeschichten wäre das nichts weil man wirklich Zeit braucht um rein zu finden.

Thrillermässig wurde es dann in der zweiten Hälfte des Buches, wo ich rate das  zarte besaitete Menschen besser die Finger davon lassen weil das ziemlich heftig ist.

Fazit: Ein Thriller der vorallem ein wichtiges Thema umkreist: Frauendiskriminierung. Wenn man sich für dieses Thema interessiert sollte man es auf jeden Fall lesen aber dabei nicht den 'Thriller' außer Acht lassen, der teils sehr heftig ist.

4/5 Sternen 



Kommentare:

  1. Huhu :)
    Ich habe gerade deinen Blog entdeckt und finde ihn echt super :)
    Ich bin gleich Leserin geworden um weitere Post von dir lesen zu können ;)
    Wenn du magst kannst du ja auch mal bei mir vorbeischauen?!
    http://bookworldundoc.blogspot.de/
    Ganz liebe Grüße
    Sophie :)

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    1. Uiii, dankeschön ♥
      Das freut mich natürlich sehr!
      Schaue gern mal bei dir vorbei. :)
      Lg. Jasi

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  2. Das Cover sieht cool aus und der Titel wirkt leicht sarkastisch xD

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