(Interview) Saskia Berwein

Saskia Bernwein
Quelle: Egmont LYX Verlag
Saskia Berwein wurde 1981 in der Nähe von Frankfurt am Main geboren, wo sie auch ihre Ausbildung zur Justizfachangestellten absolvierte. Über das Lesen kam sie schon in jungen Jahren selbst zum Schreiben. Die Kurzgeschichten wurden stetig länger und komplexer, was zur Entstehung ihres ersten eigenen Roman führte. Im September 2013 ist ihr Debüt-Roman "Todeszeichen" bei Egmont Lyx erschienen. Im Januar 2014 folgt der 2. Teil der "Ein Fall für Leitner und Grohmann"-Reihe "Herzenskälte"





Ihre Bücher:
Das Interview:

Zuerst einmal zu dir selbst liebe Saskia, auf deiner Homepage steht das du selbst auch gerne Thriller liest, besonders Stephen King. Was ist denn dein Lieblingsbuch von dem erfolgreichen Thrillerautor und welche Autoren magst du sonst noch gerne?

Mein absolutes Lieblingsbuch von Stephen King ist eines der ersten, das ich gelesen habe: „Stark – The Dark Half“. Es hat mich so sehr gefesselt, dass ich bis tief in die Nacht weiterlas, obwohl ich am nächsten Tag in die Schule musste. Das ist jetzt eine halbe Ewigkeit her … Auch sehr zu empfehlen: „In einer kleinen Stadt“ und (kein Thriller) „Die Augen des Drachen“.

Meine Lieblingsautoren im Genre Krimi/Thriller sind: Karin Slaughter, Jan Burke, Jack Ketchum und Minette Walters.

Was machst du noch so gerne außer zu lesen und selbst Bücher zu schreiben?

Es gibt zahlreiche Interessen und Zeitvertreib: Fotografieren, Computerspiele, Serien und Filme schauen, Musik und meine Kaninchen.

Wie hat das Schreiben bei dir angefangen und hast du dich von Anfang an für das Genre Thriller entschieden oder hast du früher mal in einem anderen Bereich geschrieben?

Meine ersten Kurzgeschichten entstanden ca. mit 13/14 Jahren. Damals las ich noch gar keine „klassischen“ Krimis/Thriller, sondern Horror und Fantasy. Entsprechend habe ich auch in diesen Bereichen geschrieben und schreibe ich auch heute noch. Auf das Terrain des Thrillers habe ich erst viel später mit Stories begeben, „Todeszeichen“, mein Debüt, war der erste Thriller in Romanform.

Warum hast du dich für den Egmont LYX - Verlag entschieden?

Ich habe mich so gesehen gar nicht für einen Verlag, sondern erst einmal für eine Agentur entschieden – bzw. die Agentur für mich. ;-) Nachdem ich bei der Literaturagentur Schlück untergekommen bin, wurden Exposé und Manuskript an viele große Verlage verschickt, diese konnten dann Gebote abgeben. Lyx erhielt den Zuschlag. Die Kooperation könnte nicht besser sein. Ich habe mit den Verlagsmitarbeitern und meiner Redakteurin ein super Verhältnis. Als ich den Verlag in Köln das erste Mal besuchte, die Räume betrat und die Star Wars und Herr der Ringe Poster an den Wänden sah, wusste ich, ich habe eine Heimat gefunden – ein Gefühl, dass sich bisher nur bestätigt hat.

Für dein Debüt 'Todeszeichen' hast du auf lovelybooks eine Leserunde gestartet, bei der ich auch teilgenommen habe. Mir hat die Leserunde gut gefallen und ich war begeistert von deinem Buch. Wie war die Leserunde für dich? Konntest du gute Erfahrungen sammeln und würdest du das auch anderen Autoren empfehlen?

Leserunden im Netz haben sich für mich als besonders hilfreich erwiesen. Nirgends sonst wird ein Buch derart auf Herzen und Nieren überprüft, ich habe viel konstruktive Kritik und Lob erhalten, die Möglichkeit, bestimmte Punkte zu diskutieren, hat man sonst ebenfalls nicht. Der enge Kontakt zu den Lesern ist außerdem eine wunderbare Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte. Es macht einfach Spaß. Also, ja, ich kann Leserunden anderen Autoren uneingeschränkt empfehlen!

Im ersten Teil bleiben Jennifer Leitner und Grohmann im Hintergrund und man erfährt eher wenig von den beiden Ermittlern. Wie sieht das im zweiten Band aus, wird man hier etwas mehr über sie erfahren?

Im ersten Band der Reihe hat man von Jennifer ein wenig und von Oliver kaum etwas erfahren. In Band 2 erfährt man sehr viel über Oliver, aber es gibt auch wieder ein paar mehr Hintergrundinformationen über Jennifer. Es werden trotzdem Fragen offen bleiben, so gibt es auch im privaten Umfeld immer noch Stoff und Überraschungen in den nächsten Bänden.

Auch beim zweiten Teil 'Herzenskälte' erwartet die Leitner und Grohmann ein kniffliger Fall. Wie der Titel schon leicht andeutet geht es hier um das Herz, das der Täter aus seinen Opfern herausgerissen hat. Woher kam die Idee?

Puh, das ist eine schwierige Frage … Ich weiß es ehrlich gesagt, nicht mehr. Manche Ideen entstehen einfach, sind plötzlich da, ohne dass ich wüsste, woher sie kommen … Vermutlich war diese auch eine jener Ideen. J

Drei Bände sind inzwischen für die Leitner & Grohmann - Reihe geplant. 'Seelenweh', der dritten Band soll September 2014 veröffentlich werden. Der letzte Band deiner Thrillerreihe oder sind noch mehr Bände geplant?

Also ich habe noch mehr Bände im Kopf, grobe Ideen, die Rahmenhandlung, die das Ganze ein wenig umschließt, ist auch in Zügen schon vorhanden. Also meinerseits wird es definitiv mehr als nur drei Bände geben, auch wenn die Reihe irgendwann abgeschlossen sein wird.

Von allen Autoren verhasst: Die Schreibblockade. Musstest du dich auch manchmal mit einer herumschlagen und was waren deine Lösungen dagegen?

Schreibblockaden sind fies und sie zu überwinden ist nicht einfach. Wenn es mich erwischt, mache ich erst einmal einen Tag lang etwas ganz anderes – selbst mal wieder in aller Ruhe lesen oder im Zweifel den kompletten Haushalt. Wenn das nichts hilft, wird einfach noch ein wenig mehr Abstand geschaffen, heißt, noch mehr Zeit mit anderen Dingen zugebracht. Irgendwann macht es wieder „klick“. Erzwingen kann ich nichts.

Zum Schluss: Gibt es irgendwas das du deinen Lesern abschließen sagen möchtest?

Ich möchte sie ganz fest umarmen und ihnen danken! Ohne sie wäre all das, was ich die letzten Monate erlebt habe und in Zukunft noch erleben werde, nicht möglich! Danke!
Zuerst einmal zu dir selbst liebe Saskia, auf deiner Homepage steht das du selbst auch gerne Thriller liest, besonders Stephen King. Was ist denn dein Lieblingsbuch von dem erfolgreichen Thrillerautor und welche Autoren magst du sonst noch gerne?

Mein absolutes Lieblingsbuch von Stephen King ist eines der ersten, das ich gelesen habe: „Stark – The Dark Half“. Es hat mich so sehr gefesselt, dass ich bis tief in die Nacht weiterlas, obwohl ich am nächsten Tag in die Schule musste. Das ist jetzt eine halbe Ewigkeit her … Auch sehr zu empfehlen: „In einer kleinen Stadt“ und (kein Thriller) „Die Augen des Drachen“.

Meine Lieblingsautoren im Genre Krimi/Thriller sind: Karin Slaughter, Jan Burke, Jack Ketchum und Minette Walters.

Was machst du noch so gerne außer zu lesen und selbst Bücher zu schreiben?

Es gibt zahlreiche Interessen und Zeitvertreib: Fotografieren, Computerspiele, Serien und Filme schauen, Musik und meine Kaninchen.

Wie hat das Schreiben bei dir angefangen und hast du dich von Anfang an für das Genre Thriller entschieden oder hast du früher mal in einem anderen Bereich geschrieben?

Meine ersten Kurzgeschichten entstanden ca. mit 13/14 Jahren. Damals las ich noch gar keine „klassischen“ Krimis/Thriller, sondern Horror und Fantasy. Entsprechend habe ich auch in diesen Bereichen geschrieben und schreibe ich auch heute noch. Auf das Terrain des Thrillers habe ich erst viel später mit Stories begeben, „Todeszeichen“, mein Debüt, war der erste Thriller in Romanform.

Warum hast du dich für den Egmont LYX - Verlag entschieden?

Ich habe mich so gesehen gar nicht für einen Verlag, sondern erst einmal für eine Agentur entschieden – bzw. die Agentur für mich. ;-) Nachdem ich bei der Literaturagentur Schlück untergekommen bin, wurden Exposé und Manuskript an viele große Verlage verschickt, diese konnten dann Gebote abgeben. Lyx erhielt den Zuschlag. Die Kooperation könnte nicht besser sein. Ich habe mit den Verlagsmitarbeitern und meiner Redakteurin ein super Verhältnis. Als ich den Verlag in Köln das erste Mal besuchte, die Räume betrat und die Star Wars und Herr der Ringe Poster an den Wänden sah, wusste ich, ich habe eine Heimat gefunden – ein Gefühl, dass sich bisher nur bestätigt hat.

Für dein Debüt 'Todeszeichen' hast du auf lovelybooks eine Leserunde gestartet, bei der ich auch teilgenommen habe. Mir hat die Leserunde gut gefallen und ich war begeistert von deinem Buch. Wie war die Leserunde für dich? Konntest du gute Erfahrungen sammeln und würdest du das auch anderen Autoren empfehlen?

Leserunden im Netz haben sich für mich als besonders hilfreich erwiesen. Nirgends sonst wird ein Buch derart auf Herzen und Nieren überprüft, ich habe viel konstruktive Kritik und Lob erhalten, die Möglichkeit, bestimmte Punkte zu diskutieren, hat man sonst ebenfalls nicht. Der enge Kontakt zu den Lesern ist außerdem eine wunderbare Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte. Es macht einfach Spaß. Also, ja, ich kann Leserunden anderen Autoren uneingeschränkt empfehlen!

Im ersten Teil bleiben Jennifer Leitner und Grohmann im Hintergrund und man erfährt eher wenig von den beiden Ermittlern. Wie sieht das im zweiten Band aus, wird man hier etwas mehr über sie erfahren?

Im ersten Band der Reihe hat man von Jennifer ein wenig und von Oliver kaum etwas erfahren. In Band 2 erfährt man sehr viel über Oliver, aber es gibt auch wieder ein paar mehr Hintergrundinformationen über Jennifer. Es werden trotzdem Fragen offen bleiben, so gibt es auch im privaten Umfeld immer noch Stoff und Überraschungen in den nächsten Bänden.

Auch beim zweiten Teil 'Herzenskälte' erwartet die Leitner und Grohmann ein kniffliger Fall. Wie der Titel schon leicht andeutet geht es hier um das Herz, das der Täter aus seinen Opfern herausgerissen hat. Woher kam die Idee?

Puh, das ist eine schwierige Frage … Ich weiß es ehrlich gesagt, nicht mehr. Manche Ideen entstehen einfach, sind plötzlich da, ohne dass ich wüsste, woher sie kommen … Vermutlich war diese auch eine jener Ideen. J

Drei Bände sind inzwischen für die Leitner & Grohmann - Reihe geplant. 'Seelenweh', der dritten Band soll September 2014 veröffentlich werden. Der letzte Band deiner Thrillerreihe oder sind noch mehr Bände geplant?

Also ich habe noch mehr Bände im Kopf, grobe Ideen, die Rahmenhandlung, die das Ganze ein wenig umschließt, ist auch in Zügen schon vorhanden. Also meinerseits wird es definitiv mehr als nur drei Bände geben, auch wenn die Reihe irgendwann abgeschlossen sein wird.

Von allen Autoren verhasst: Die Schreibblockade. Musstest du dich auch manchmal mit einer herumschlagen und was waren deine Lösungen dagegen?

Schreibblockaden sind fies und sie zu überwinden ist nicht einfach. Wenn es mich erwischt, mache ich erst einmal einen Tag lang etwas ganz anderes – selbst mal wieder in aller Ruhe lesen oder im Zweifel den kompletten Haushalt. Wenn das nichts hilft, wird einfach noch ein wenig mehr Abstand geschaffen, heißt, noch mehr Zeit mit anderen Dingen zugebracht. Irgendwann macht es wieder „klick“. Erzwingen kann ich nichts.

Zum Schluss: Gibt es irgendwas das du deinen Lesern abschließen sagen möchtest?

Ich möchte sie ganz fest umarmen und ihnen danken! Ohne sie wäre all das, was ich die letzten Monate erlebt habe und in Zukunft noch erleben werde, nicht möglich! Danke!

Auch ich bedanke mich, liebe Saskia für das tolle Interview! :)  

Kommentare:

  1. Cool, dass du das machen konntest!

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    1. Ja ^-^
      War mein erstes Interview überhaupt und ich fands auch echt interessant (:

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