[Rezension] The Walking Dead 3 - Robert Kirkmann


Wie lebt man weiter nach dem Untergang der Welt? Während die Toten auferstehen und als blutrünstige Bestien umherziehen, kämpfen die letzten Menschen ums nackte Überleben. Im kleinen Südstaatenstädtchen Woodbury hat ein Mann, der sich Governor nennt, ein rücksichtsloses Regime errichtet und hält Menschen wie Tote gleichermaßen in Schach. Doch dann begeht er einen Fehler, der ihn nicht nur die Macht, sondern alle anderen das Leben kosten könnte …
[Quelle: Heyne Verlag] 
Woodbury, ein kleines Städchen in dem eine Gruppe von Leuten sich ein zu Hause aufgebaut haben. Um die Stadt herum ein Zaun und Barrikaden, den außerhalb der Stadt leben die Beißer. Der Gouvernor ist der Führer der kleinen so glücklich wirkenden Stadt während dieser furchtbaren Zeit doch der Gouvernor hat anscheinend zwei Gesichter. Eines für seine Leute, und ein anderes für seine Feinde. Seine Feinde sind aber nicht die Zombies sondern andere Überlebende. 

Die Bücher zu bekannten TV-Serie sind ein Spin-off und zeigen das Leben in Woodbury und des Gouvernors. Es gibt nur wenige Charakter die auch in der Serie vorkommen, den Gouvernor, Marzinez und später dann Michonne, Rick und Glenn. Teilweise überschneiden sich Tatsachen mit der Serie, während andere nicht in der Serie vorkommen. Rick wird im Buch beispielsweise vom Gouvernor aufgenommen und ärztlich versorgt da er seine Hand verloren hat. Auch die Beziehung von Michonne und dem Gouvernor ist anders. 

Den Gouvernor besser kennen zu lernen  fand ich sehr interessant, da mich seine Beweggründe für seine Taten schon immer sehr interessiert haben. Eine weitere Protagonistin in diesem Buch ist Lilly Caul, sie lebt in Woodbury und war ein Dorn in meinen Augen. Zuerst wurde ausführlich beschrieben wie unglücklich sie in Woodbury ist und das sie starke psychische Probleme hat, dass kommt dann im Laufe des Buches gar nicht mehr vor und ohne besondere Gründe verfliegt ihr Misstrauen bezüglich dem Gouvernor. Ein naiver Charakter wie er im Buches steht. Außerdem jammert sie zuerst das Austin sie so nervt und später ist sie natürlich total verliebt in ihn und die taffe Frau verwandelt sich in ein sanftes Lämmchen. 

Der Schreibstil war sehr actionreich, blutig und teilweise etwas zu detaillierte. Aber sehr passend für dieses Buch, besonders gut fand ich die inneren Monologe des Gouvernor da man da am meisten über ihn erfahren hat. Kampfszenen wurden wirklich anschaulich beschrieben, aber trotzdem fiel es mir manchmal bei Kämpfen nicht leicht mir die Szene bildhaft darzustellen. 

Das Buch kann sowohl von Fans der Serie gelesen werden, als auch von anderen, da des nur wenig Zusammenhänge mit der Serie gibt. Wenn man mehr über den Gouvernor herausfinden will, ist das Buch perfekt da man ihn in den Mittelpunkt stellt und auch seine Vergangenheit ausleuchtet. 
3/5 Sterne

Vielen Dank an den Heyne Verlag fir die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!



1 Kommentar:

  1. Ooh noch ein TWD Leser :)
    ich habe bisher den ersten Band gelesen und fand ich echt gut, weil ich wissen wollte was mit Penny passiert ist. Und die Wendung am Ende war echt wahnsinn. Wird es ab dem 3 Band schlechter oder mochtest du die ersten zwei lieber?
    Ich find es toll für zwischendurch wenn man auf die nächste staffel wartet und Sehnscht hat :)

    Liebste Grüße
    Nicole

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