[Rezension] Schattenschläfer - Paul Finch



 Ein eisiger Winter bricht über den Norden Englands herein, als in der Nähe des Lake District zwei junge Mädchen verschwinden. Alles spricht dafür, dass »Der Fremde« zurückgekehrt ist, ein Killer, an den sich Detective Mark Heckenburg und seine Kollegen nur zu gut erinnern. Zehn Jahre ist es her, dass er das letzte Mal zugeschlagen hat. Aus dem Dunkel, brutal, tödlich. Nun sucht er sich erneut seine Opfer, eines nach dem anderen. Heck macht sich auf die Jagd nach dem Unbekannten, doch schon bald steht er selbst mit dem Rücken zur Wand.
[ Quelle: Klappentext ]
Es ist zehn Jahre her, seit "der Fremde" das letzt Mal zugeschlagen hat. Als in der Nähe des Lake Districts zwei Mädchen verschwinden, spricht alles dafür das der Serienkiller wieder zurückgekommen ist. Superintendent Gemma Piper, die vor zehn Jahren bei dem Fall ermittelt hat, kümmert sich mit ihrem alten Partner Heck sofort darum und die beiden müssen feststellen, dass der Killer so wütend ist, wie noch nicht zuvor.

Ich schreibe diese Rezension direkt nachdem ich das Buch beendet habe und ich muss sagen, mein Herz klopft immer noch unglaublich schnell. Das Buch ist einfach in so einer rasenden Spannung geschrieben, das ich mich zwischendurch wirklich gar nicht losreisen konnte und atemlos das Geschehen verfolgt habe. Der Autor legte das Augenmerk des Buches nicht auf die Ermittlungen, sondern brachte sehr viel Action und Bewegung in das Buch und die Protagonisten entrannen dem tödlichen Schicksal oft nur mit Haaresbreite. Andere hatte leider nicht so viel Glück, denn in dem Thriller geht es sehr blutig zu und die Morde an mehreren Personen werden sehr ausführlich geschildert. Der dunkle, düstere Schreibstil von Paul Finch passt das natürlich ausgezeichnet und mir es sehr gut gefallen das er in manchen Stellen Gänsehaut verursachte und bei anderen einen Adrenalinausstoß.

Ein großes Plus bekommt auch die Location, da sich das Ganze in den Bergen abspielt und sich die beiden Ermittler nicht gerade gut auskennen, der Täter dafür umso besser. Außerdem sind die Wetterbedingungen sehr ungünstig und durch den starken Nebel, der für dieses Gebiet durchaus nicht ungewöhnlich ist, verstärkt sich der Grusel-Effekt nur noch mehr. Die Protagonisten in dem Buch fand ich eigentlich alles sehr interessant, besonders Superintendant Gemma Piper, die in der Abteilung für Serienverbrechen zuständig ist. Anfangs stand ich ihr etwas kritisch gegenüber, doch im Laufe des Buches hat sie mich doch sehr überrascht.

Von der spannenden Handlung habe ich ja bereits geschwärmt, besonders die actiongeladenen Szenen in dem ein Schock nach dem nächsten folgt, konnte mich begeistern. Der Autor schafft es so wirklich durchwegs die Spannung aufrecht zu halten. Was den Serienkiller angeht, hatte ich schon ziemlich früh einen Verdacht, der sich auch bestätigte. Das fand ich etwas schade, da ich gerne noch einen Überraschungseffekt gehabt hätte, aber vielleicht bin ich auch nur eine zu gute Ermittlerin. ;) Was mir beim Lesen auch noch aufgefallen ist, ist das der Auto ein Faible für Automarken zu haben. Selten sind mir in einem Buch so viele verschiedene Automarken unter die Augen kommen, wie hier.

Ein unglaublich spannender Thriller, der durch die schaurige Location nur noch gruseliger ist. Ich habe die Geschichte wirklich atemlos verfolgt, auch wenn ich leider schon vor dem Ende eine ziemliche Ahnung hatte wer der Täter ist und welche Motive hinter seinen blutigen Taten stecken. 
4/5 Sterne

Mein Dank geht an der Piper Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

1 Kommentar:

  1. Hallo! :)
    Ich habe den Roman am Wochenende beendet & mir ging es ähnlich wie Dir! Ich fand die Geschichte super spannend! :) Meine Rezi dazu kommt noch diese Woche online! Habe gleich für Nachschub gesorgt & mir den ersten Teil der Reihe, "Mädchenjäger", geholt.. Mal sehen, wie der so ist! :)

    Liebe Grüße an Dich!
    - Peter
    http://www.petersbuecherkiste.blogspot.de/

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